Bericht über die Mitgliederversammlung 2020 / Geschäftsbericht 2019

Harsewinkeler Versicherung VaG blickt auf ein erfolgreiches Jahr zurück.

Wie in jedem Jahr hat die Harsewinkeler Versicherung VaG seine aktuell 2667 Mitglieder zur Versammlung eingeladen um über das abgelaufene Geschäftsjahr zu berichten. Dieser Einladung in den Landgasthof „Altes Bauernhaus“ in Marienfeld sind am 02.09.2020 rd. 60 Mitglieder gefolgt.

Aufgrund der besonderen Situation in „Corona-Zeiten“ und der damit verbundenen Auflagen und Verordnungen war es in diesem Jahr nicht möglich, die Versammlung wie gewohnt bereits im Juni abzuhalten.

„Wir wollten aber die Mitgliederversammlung als Präsenzveranstaltung durchführen und haben uns deshalb für eine Terminverschiebung entschieden“, erläuterte der Aufsichtsratsvorsitzende Andreas Freßmann das Vorgehen.

Er freue sich, dass trotz der Auflagen und Hygienemaßnahmen eine so große Zahl von Mitgliedern an der Versammlung teilnehmen.

Nur dadurch ist auch möglich, dass „Gegenseitigkeit“ noch gelebt wird.
Die Mitglieder werden direkt informiert und haben die Möglichkeit direkt mitzusprechen und zu entscheiden.

Dafür standen die Verantwortlichen des Aufsichtsrates mit Andreas Freßmann, Birgit Molsberger, Robert Mittrup, Thomas Nienaber und Michael Eggersmann und des Vorstandes mit Martin Lange und Marika Thorandt Rede und Antwort.

Der Vorstandsvorsitzende Martin Lange erläuterte den Jahresabschluss und Geschäftsbericht 2019. Die Beitragseinnahmen stiegen in 2019 gegenüber 2018 um rund 150.000,00 € auf über 2,7 Millionen Euro.

„Dieses Beitragswachstum liegt deutlich über dem Durchschnitt der gesamten Sachversicherungsbrache. Wesentlich dazu beigetragen hat der Zuwachs der verbundenen Wohngebäude- und Hausratversicherung“, stellte Martin Lange fest.
„Wir setzen auch weiter auf den Ausbau des Privatkundengeschäftes und haben uns in dem Bereich auch personell verstärkt. Es freut uns, dass auch immer mehr die umfassende Betreuung gewünscht wird und wir in Zusammenarbeit mit ausgewählten Kooperationspartnern Versicherungsschutz in den Sparten anbieten können, die wir selbst nicht betreiben. Zu nennen sind hier insbesondere die Haftpflicht-, Unfall- und KFZ-Versicherung, aber auch die Krankenzusatz- und Pflegezusatzversicherung.“

In 2019 wurden der Versicherung insgesamt 392 Schäden gemeldet.

Der Schadenaufwand belief sich vor Abrechnung mit dem Rückversicherer auf
rd. 1,1 Mio. Euro.
Der Klimawandel trifft auch die Versicherungsbrache. Mehrere Erntemaschinen konnten der doppelten Belastung aus großer Hitze und Staubentwicklung aufgrund der Trockenheit nicht standhalten und wurden durch Feuer vernichtet.

 

Die Schäden wurden ohne Rechtsstreit zügig in partnerschaftlicher Zusammenarbeit zwischen Versicherung und Kunden reguliert.

„Hier zeigt sich unsere Stärke, denn wir sind schnell vor Ort, nehmen den Schaden sofort auf und besprechen die Regulierung direkt im persönlichen Gespräch mit dem Kunden. Dadurch hat der Kunde sehr zügig ein Ergebnis und kann für sich weiter planen“, stellte Martin Lange fest.

Die Versicherung arbeitet sehr kostengünstig. Trotz des immer größeren Arbeitsaufwandes aufgrund der aufsichtsrechtlichen Anforderungen liegt die Kostenquote  unter  10 % und damit nicht einmal halb so hoch wie im Durchschnitt der großen Versicherungen.

So konnten 882.000,00 Euro als Beitragsrückerstattung für die Mitglieder verbucht und noch ein Bilanzgewinn von 51.000,00 € ausgewiesen werden.

Das Eigenkapital wird in der Bilanz mit rd. 5,8 Mio. Euro ausgewiesen.

„Das ist ein gutes Ergebnis. Wir werden deshalb auch im nächsten Jahr wieder eine hohe Beitragsrückvergütung an unsere Kunden zahlen können“, freute sich Martin Lange.

„Aufgrund unserer vorausschauenden Geschäftspolitik mit ausreichender Rücklagenbildung und Rückversicherung in vernünftigen Umfang haben wir wieder bewiesen, dass wir auch eine hohe Schadenbelastung bewältigen“ so der Vorstand weiter.

Nachdem die internen Revisoren und der Wirtschaftsprüfer die ordnungsgemäße Geschäftsführung bestätigt hatten, wurde dem Aufsichtsrat und dem Vorstand auf Antrag aus der Versammlung einstimmig Entlastung erteilt.

 

Bei den anschließenden Wahlen wurde Robert Mittrup wieder in den Aufsichtsrat und Martin Lange wieder in den Vorstand gewählt. Der Aufsichtrat bestätigte ihn dann später als Vorstandsvorsitzender.

„Wie angekündigt haben wir die Versammlung straff durchgezogen. Ich hoffe, Sie
sind aber trotzdem ausreichend über Ihre Harsewinkeler Versicherung informiert worden.
Kommen Sie gut nach Hause und bleiben Sie gesund“, schloss Andreas Freßmann dann die Versammlung.

 

Foto: (v.l.) Martin Lange, Marika Thorandt, Andreas Freßmann, Michael Eggersmann, Birgit Molsberger, Robert Mittrup, Thomas Nienaber